Patricia Zieri-Christen
Geboren bin ich 1984 in Stans. Meine Kinder- und Jugendjahre verbrachte ich in Kägiswil.
2010 lernte ich meinen Mann Bernd kennen. Mit ihm und unseren drei Kindern (2011, 2014, 2018) lebe ich im schönen Beckenried direkt am Vierwaldstättersee. Mit uns wohnen noch einige Fische, unser treuer Begleiter Teddy und unsere Schmuse-Katze Findus.
Das erste Mal kam ich durch meine Kinder mit der Craniosacral Therapie in Berührung.
Nach der Geburt unseres Sohnes litt er unter kleineren Koliken, weinte viel und fand nur schwer zur Ruhe.
Eine gute Freundin empfahl mir damals die Craniosacral Therapie, da sie bereits viel Positives darüber gehört hatte.
Schon nach den ersten Sitzungen waren wir tief beeindruckt.
Mit ihrer ruhigen Präsenz, feinen Berührungen und achtsamen Impulsen unterstützte die Craniosacral Therapeutin unseren Sohn auf sanfte Weise. Die Koliken wurden seltener, er wirkte ausgeglichener und fand zunehmend mehr Ruhe.
Diese Erfahrung hat mich tief berührt.
Nicht nur als Mutter, sondern auch persönlich.
Während der Behandlungen bemerkte ich immer wieder, wie auch mein eigenes System zur Ruhe kam. Inmitten des oft intensiven Familienalltags entstand ein Raum des Ankommens, der Entspannung und des Durchatmens.
Über die Jahre blieb uns diese positive Erfahrung erhalten. Alle drei unserer Kinder wurden bereits als Babys begleitet und profitieren bis heute immer wieder von dieser sanften Therapieform.
Sei es in herausfordernden Entwicklungsphasen, bei Spannungszuständen oder zur Unterstützung ihres allgemeinen Wohlbefindens.
Als Mutter von drei Kindern mit ADHS kenne ich die Herausforderungen des Familienalltags sehr gut.
Unterschiedliche Bedürfnisse, starke Emotionen, Impulsivität, Reizüberflutung oder Schwierigkeiten mit Konzentration und Regulation können den Alltag intensiv machen.
Für die Kinder ebenso wie für das gesamte Umfeld.
Hinzu kommen Momente, in denen man als Familie auf Unverständnis, Bewertungen oder gut gemeinte Kommentare von aussen trifft. Gerade diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Kinder, Jugendliche und Familien geprägt.
Sie haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, hinter Verhalten zu schauen, mit Offenheit zu begegnen und Menschen in ihrer individuellen Geschichte wahrzunehmen.
Gleichzeitig durfte ich erfahren, wie wertvoll achtsame Begleitung sein kann. Einen Raum zu schaffen, in dem Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien einfach sein dürfen. Einen Raum, in dem Ressourcen gestärkt werden, Entlastung entstehen darf und neue Stabilität wachsen kann.
Im Laufe der Zeit wurde der Wunsch immer stärker, Menschen auf diesem Weg selbst begleiten zu dürfen.
Als ich mich beruflich neu orientierte, rückte die Craniosacral Therapie immer wieder in mein Bewusstsein.
Im Frühjahr 2022 entschloss ich mich, die Ausbildung zur Craniosacral Therapeutin an der HPS in Ebikon zu beginnen. Im Herbst 2022 startete ich voller Motivation meinen ersten Schultag.
Eine Reise, die mich fachlich wie persönlich tief geprägt hat.
Heute blicke ich mit grosser Dankbarkeit auf diese intensive Lernzeit zurück. Nach mehreren Jahren des Lernens, Wachsens und der persönlichen Entwicklung habe ich die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und darf mich heute diplomierte Craniosacral Therapeutin nennen.
Es berührt mich immer wieder, wie wohltuend und unterstützend Craniosacral Therapie wirken kann.
Sowohl für mich persönlich als auch in der Begleitung von Menschen auf ihrem individuellen Weg zu mehr Balance, innerer Ruhe und Wohlbefinden.
Besonders am Herzen liegt mir die achtsame und wertschätzende Begleitung von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien.
Mit Verständnis für ihre individuelle Geschichte und das, was sie gerade brauchen.
Mein bisheriger Lebensweg